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»Die Weihnachtsgeschichte Theatrum Mundi« Kammertheater Neubrandenburg 1993
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Theatrum Mundi, lateinisch für »Welttheater«, ist eine traditionelle Theatertechnik des 19. Jahrhunderts, bei der über ein Schienensystem und Laufbänder eine Figurenszenerie mechanisch angetrieben und ein bewegungsreiches
Figurentheater vorgeführt wird. Meist im Beiprogramm von Wanderpuppentheatern wurden mit dieser
Technik in einer Art Wochenschau, aktuell politische Panoramabilder von
Kriegen, Naturkatastrophen oder Weltereignissen effektreich in Szene gesetzt.
1993 wurde von Hamster Damm unter Mitarbeit der Technik des Kammertheaters
Neubrandenburg erstmalig nach 1970 ein Theatrum Mundi anhand der historischen
Vorlagen der Puppentheatersammlung Radebeul nachgebaut.
Diese Theatermaschine wurde mit der »Weihnachtsgeschichte« in der Regie von Peter Waschinsky eingeweiht.
Im Jahr 1999 entwickelte und realisierte Hamster Damm mit Mitteln der Projektförderung des Senats Berlin eine weitere Theatrum Mundi Maschine mit elktronischem
Antrieb und verbessertem Laufverhalten.
Diese Theatrum Mundi bildete die Ausstattungsgrundlage für die frei produzierten Projekte »Wassertheater«, »Kurskbuch« und wird nach umfassenden Umbauten 2007 in der neuen Produktion von »Fluchtkunst« zu sehen sein.
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