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geboren 1965 in Saalfeld
1986-92
Studium an der Kunsthochschule Berlin
Weißensee / Bühnenbild, Meisterschüler von
Volker Pfüller
von 1988
Bühnenbild, Regie, Comicarbeiten und
Spiel zu Soloinszenierungen und Figurentheater, wie z.B. das
»Wassertheater im Feuerlöschteich« der
Kunsthochschule Berlin
von 1993
Ausstattungsleiter am Kammertheater
Neubrandenburg, Gastbühnen- und Kostüm- bildner in
Graz, Cottbus und Berlin, Arbeit als Schauspieler
von 1995
Beschäftigung mit Maschinentheater,
Musikalische Arbeiten, CD Veröffentlichungen und
Soloperformances Plakatarbeit für das Kammertheater
Neubrandenburg und Theater »Homunkulus« Berlin
1996
zweiter Wohn- und Arbeitssitz in
Nordschweden, Erarbeitung der Inszenierung »No Time To
Lose«
1997-99
Gastbühnenbildner am Schauspielhaus
Bochum »Der Vater«, »Vatermord«,
»Einsame Menschen« und »Optimistische
Tragödie« alle Regie: Uwe Dag Berlin, an den Freien
Kammerspielen Magdeburg »Urfaust« und »Die
Leiden des jungen Werther« Regie Christina Emmig
Könning und am Berliner Ensemble »Beliner
Example« mit Wolgang Krause Zwiebach und Corinna
Harfourch Assistenz bei Robert Wilson am Berliner Ensemble
Gastspiele mit Soloinszenierungen auf
verschiedenen Festivals in Europa
1999
Erarbeitung der ersten Variante des
»Wassertheaters« als deutscher Beitrag zum Festival
»Theater der Welt« in Berlin
2000
Erarbeitung der zweiten Variante des
»Wassertheaters« als mobiles Theater zur
Aufführung beim Festival UNIMA 2000, zur EXPO Hannover und
zu den Berliner Festspielen
Lehramt an der Schauspielschule
»Ernst Busch« Berlin
2001-05
Bühne und Kostüme für
»Diener zweier Herren« Theater Aachen, »Tod
eines Handlungsreisenden« und »Ehen werden
im Himmel geschlossen« und »Der Biberpelz«
Theater Aachen, alle Regie: Uwe Dag Berlin,
Bühnenbild »Elektra« und
»Der Sturm« Berliner Ensemble, Regie: Leander
Haußmann
2002
Herausgabe seit 1999 erarbeiteten
Bild-Textbandes über Lappland zusammen mit Sigrid Damm bei
Insel/Suhrkamp
2003-05
Lehramt für Bühnenbild an der
Kunsthochschule Berlin Weißensee
2003-08 2008-09 2010
Joachim Hamster Damm ist ein Künstler,
den der Begriff des Gesamtkunstwerkes seit Beginn seiner
bewußten Theaterarbeit verfolgt. Das ist ein Grund, warum
er sich von seinem vorgezeichneten, ausgebildeten Hauptberuf
als Bühnenbildner ab und an in Experimente
zurückzieht, bei denen er die Verantwortung für alle
Bestandteile des Bühnengeschehens gestalten kann:
Schauspiel, Bild, Musik und Inhalt.
Zentrum der unabhängigen Arbeit ist
die Beschäftigung mit Maschinentheater und das Erforschen
von Wahrnehmungsverhalten im digitalen Zeitalter.
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